Bewegung

Die Arbeiten zu dieser Serie begannen nach einem 3-wöchigen Bildhauerworkshop im September 2005 auf Elba.

Ich habe versucht, das Arbeiten mit Stein auf die Malerei zu übertragen. Beim Marmor ist es der immer gleiche Schlag, der langsam - über Tage - die Form zutage bringt. Es ist ein automatisches , kontinuierliches Arbeiten. Nach einiger Zeit erkennt man Formen, folgt diesen, verwirft sie wieder um dann - in einem stetigen Prozess - eine Idee von der Figur zu bekommen. Ab diesem Punkt ändert man die Technik, arbeitet feiner und bildet so die endgültige Form.

Bei den Arbeiten der Serie "Bewegung" sind es immer gleiche Striche, die - ziellos geführt - ein Netz bilden. Nach einiger Zeit zeigen sich Konturen und - durch die zufällige Verdichtung von Linien - Schwerpunkte. Diesen Eindrücken folge ich, verdichte sie weiter, ändere aber dabei niemals die Technik der Linienführung. Wenn ich mir über die Formen sicher bin, arbeite ich diese mit weiteren Linienschickten aus oder - bei den farbigen Arbeiten mir Ölkreide - füge weitere Farben hinzu. So entstehen Arbeiten aus unendlich vielen Strichebenen, die teilweise noch erkennbar sind oder aber - durch die Verdichtung - wie Flächen erscheinen.

Dieses "ziellose" Arbeiten ohne Idee oder Vorskizzen lässt Bilder entstehen bei denen ich bis kurz vor Schluss noch nicht das Ergebnis kenne, und die somit nur aus Stimmungen entstehen.

 

 



B 1


B 3


B 4


B 5


B 6


 
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1 bis 5 von 11 Bildern


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Götz Friedewald  –  Malerei –  E-Mail: contact@friedewald.biz